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	<title>beIaItrice</title>
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	<description>das ist mein blog. es gibt viele davon, aber das ist meiner.</description>
	<pubDate>Fri, 05 Dec 2008 19:45:02 +0000</pubDate>
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		<title>Frau Weckmann kommt in Zürich mit der Rute</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Dec 2008 19:44:37 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[On the road]]></category>

		<category><![CDATA[Sprachen sprechen]]></category>

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		<description><![CDATA[Aber ansonsten fühlen das Pfötli und ich uns hier vögilwohl! 
Bald gibt&#8217;s nen ausführlicheren Text. Aber neue Reisefotos gibts schon einige. Schaut mal unter dem Link &#8220;one more trice&#8221;.
Vergesst nicht heute Nacht die Schuhe rauszustellen. Ich wünsche euch einen schönen Nikolaustag morgen!
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://farm4.static.flickr.com/3047/3084619209_3329a7b819_m.jpg" alt="Frau Weckmann" style="float:right; margin-left:10px; margin-bottom:0px"/>Aber ansonsten fühlen das Pfötli und ich uns hier vögilwohl! </p>
<p>Bald gibt&#8217;s nen ausführlicheren Text. Aber neue Reisefotos gibts schon einige. Schaut mal unter dem Link &#8220;one more trice&#8221;.</p>
<p>Vergesst nicht heute Nacht die Schuhe rauszustellen. Ich wünsche euch einen schönen Nikolaustag morgen!</p>
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		<title>Zeitgeist und Schadenfreude&#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Oct 2008 18:00:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>trice</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Sprachen sprechen]]></category>

		<category><![CDATA[Zwischen Kulturen]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230;was haben diese beiden Begriffe gemeinsam?
Na? Schon eine Idee?
Genau, sie reihen sich in die überschaubare Liste der Wörter ein, die aus dem Deutschen &#8220;eingeenglischt&#8221; wurden. Schadenfreude als deutschsprachiges Exportprodukt&#8230; Würde mich mal interessieren, wie es dazu kam. Möglicherweise, weil sich Deutschsprechende immer so ausgiebig über den Schaden anderer freuen, dass sich das rumgesprochen hat. Wahrscheinlicher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;was haben diese beiden Begriffe gemeinsam?</p>
<p>Na? Schon eine <a href="http://questionablecontent.net/view.php?comic=1260">Idee</a>?</p>
<p>Genau, sie reihen sich in die überschaubare Liste der Wörter ein, die aus dem Deutschen &#8220;eingeenglischt&#8221; wurden. Schadenfreude als deutschsprachiges Exportprodukt&#8230; Würde mich mal interessieren, wie es dazu kam. Möglicherweise, weil sich Deutschsprechende immer so ausgiebig über den Schaden anderer freuen, dass sich das rumgesprochen hat. Wahrscheinlicher ist wohl, dass es umgekehrt war - für Dinge, die eine besonders große Rolle spielen, also in dem Fall englischer Humor, braucht man einen großen Facettenreichtum an Begriffen. </p>
<p>Ein Rätsel bleibt nur, warum ausgerechnet dieses Wort. Ich versuche mir einen Engländer vorzustellen, wie er &#8220;schadenfreude&#8221; ausspricht. Geht nicht. &#8230;</p>
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		<title>Hier gibt’s nix zu lachen!</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Aug 2008 09:29:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>trice</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Zwischen Kulturen]]></category>

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		<description><![CDATA[reproduce (national_stereotypes) {
Rufe ich vorhin eine Dame vom Amt an. Hatte eine Frage. Das Gespräch dauert 3 Minuten 43 Sekunden. Fragt mich die Dame: Warum lachen Sie? Ein überlegensintensiver Moment verstreicht . Ich ratlos. Weil ich ein freundlicher Mensch bin. Oder gerne lache. – Achso. 
}
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>reproduce (national_stereotypes) {</p>
<p>Rufe ich vorhin eine Dame vom Amt an. Hatte eine Frage. Das Gespräch dauert 3 Minuten 43 Sekunden. Fragt mich die Dame: Warum lachen Sie? Ein überlegensintensiver Moment verstreicht . Ich ratlos. Weil ich ein freundlicher Mensch bin. Oder gerne lache. – Achso. </p>
<p>}</p>
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		<title>Kleines Nachtkonzert</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Apr 2008 16:34:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>trice</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[LebensArt]]></category>

		<category><![CDATA[On the road]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf einem seltsamen Instrument, das einem Dudelsack ähnelt, spielt ein dunkelhäutiger zierlicher Mann. Warum spielt er da und was?
Es ist später Abend in Amsterdam, schon dunkel draußen. Der Mann spielt eine klagende Melodie, sehnsüchtig hallt der Klang seines Instrumentes in den Ohren der Umstehenden, scheint von einer besseren Zeit zu erzählen, in einer fernen Welt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf einem seltsamen Instrument, das einem Dudelsack ähnelt, spielt ein dunkelhäutiger zierlicher Mann. Warum spielt er da und was?<br />
Es ist später Abend in Amsterdam, schon dunkel draußen. Der Mann spielt eine klagende Melodie, sehnsüchtig hallt der Klang seines Instrumentes in den Ohren der Umstehenden, scheint von einer besseren Zeit zu erzählen, in einer fernen Welt. Etwas ungewohnt nehmen sich diese sehnlich-klagenden Töne den mitteleuropäischen Ohren des Publikums an, ungewohnt ob der eigenartigen Laute, die der Fremde dem absonderlichen Instrument entlockt, ungewohnt auch ob der wunderlichen Melodie, die sich in jeder Minute selbst neu zu erfinden scheint -<br />
- und jetzt schneller, immer schneller dahinbraust, über den Köpfen der Anwesenden hinweg in den Ohren nachhallt, kaum scheint der Spieler des irrwitzigen Instruments mit dem Atmen hinterherzukommen, ja, schon versagt ihm der Atem – er muss Luft holen.<br />
Aber nur kurz, denn weiter geht das wilde Spiel, sich selbst überschlagend und überanstrengend, immer schriller und schriller, die Melodie disharmonischer, unterbrochen von  hilflosen Atempausen krächzt das Instrument minutenlang. Die Zuhörer halten es kaum noch aus, den Ersten Schmerzen schon die Ohren, andere Lachen, die Schlafenden auf der Bank sind erwacht, schon lange stehen allen die Nackenhaare zu Berge. Ist das noch Teil der Vorstellung oder die verschrobene Öffentlichmachung der bloßen Übung eines Anfängers? Zweifel zeichnet sich in den Gesichtern ab, ob der Mensch überhaupt befähigt ist dieses Instrument zu spielen, während es weiterkreischt und weiterkreischt, die Dissonanzen und Geschwindigkeit ins schier Unendliche steigernd -</p>
<p>- da fasst sich sich eine vorbeikommende Frau ein Herz. Zieht ein Geldstück. Wirft es in die Mütze. Während auf dem Gesicht des Spielers ein Lächeln erstrahlt, gewinnt wieder eine Harmonie die Oberhand, der Spieler der Heldin mit dem Geldstück zugeneigt ein Ständchen darbietend.<br />
Alle Umstehenden atmen erleichtert auf. Auch, weil jetzt endlich der Bus kommt.</p>
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		<title>Mittagsschlaf im Garten</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Mar 2008 11:25:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>trice</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Im Vorbeigehen]]></category>

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		<description><![CDATA[Diesen Rotfuchs konnte ich von unserer Wildbeobachtungswarte (Badezimmerfenster) fotografieren.
Rotfüchse gehören übrigens zur Familie der Hunde. In ihrem Jagdverhalten gleichen sie aber Katzen: Sie schleichen sich an und überwältigen ihre Beute, meist kleine Nagetiere, mit einem Sprung. Na dann kann unsere Mollie ja weiter gemütlich auf der Couch ihr Schläfchen halten&#8230;
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/niniapirat/2331345727/" title="Fuchs hält Mittagsschlaf im Garten"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3201/2331345727_f131f36228_m.jpg" width="240" height="180" alt="Fuchs hält Mittagsschlaf im Garten" style="float:right; margin-left:10px; margin-bottom:0px" /></a>Diesen Rotfuchs konnte ich von unserer Wildbeobachtungswarte (Badezimmerfenster) fotografieren.</p>
<p>Rotfüchse gehören übrigens zur Familie der Hunde. In ihrem Jagdverhalten gleichen sie aber Katzen: Sie schleichen sich an und überwältigen ihre Beute, meist kleine Nagetiere, mit einem Sprung. Na dann kann unsere Mollie ja weiter gemütlich auf der Couch ihr Schläfchen halten&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Howto (für Italiener): Kaffeekochen</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Mar 2008 11:10:04 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Zwischen Kulturen]]></category>

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		<description><![CDATA[Um einen echten deutschen Kaffee zu kochen, vergessen Sie zunächst einmal Ihre hochgeschätzte nationale italienische Kaffeekultur. Sie befinden sich nun im Land des Bieres.
Im Unterschied zu Italien wird bei deutschem Kaffee weniger Wert auf Qualität und Aroma gelegt. Seine Rolle ist vielmehr funktioneller Art: Er dient der Verwandlung von schlappen und schwermütigen deutschen Schlafmützen in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Um einen echten deutschen Kaffee zu kochen, vergessen Sie zunächst einmal Ihre hochgeschätzte nationale italienische Kaffeekultur. Sie befinden sich nun im Land des Bieres.</p>
<p>Im Unterschied zu Italien wird bei deutschem Kaffee weniger Wert auf Qualität und Aroma gelegt. Seine Rolle ist vielmehr funktioneller Art: Er dient der Verwandlung von schlappen und schwermütigen deutschen Schlafmützen in effiziente und produktive Bürger.</p>
<p>Bevor wir nun zur eigentlichen Handlungsanleitung kommen, muss ich Sie noch vorwarnen, auch gleich Ihre gewohnten Arbeitswerkzeuge zum Kaffeekochen – Mocca und Gasherd – auf das gedankliche Abstellgleis zu schieben. Einen echten deutschen Kaffee kocht man nur mit einer echten deutschen Kaffeemaschine.</p>
<p>Um diese zu benutzen, vergewissern Sie bitte sich zunächst, dass das Kabel in der Steckdose steckt. Entnehmen Sie die Glaskanne, füllen Sie diese nach Ihren Bedürfnissen mit Wasser, indem Sie sich um die richtige Menge einzufüllen an den Strichen orientieren. Versuchen Sie oberhalb der Kaffeemaschine schräg gegenüber vom Platz der Glaskanne eine Klappe zu finden. Hier ist das zuvor abgemessene Wasser einzufüllen. Schauen Sie lieber nicht so genau in das Innere des Behälters, denn deutsche Kaffeemaschinen sind schwer zu reinigen. Stellen Sie schließlich die Glaskanne wieder an ihren Platz in der Kaffeemaschine.</p>
<p>Haben Sie diese Prozedur abgeschlossen, sind wir soweit, mit dem Einfüllen des Kaffeepulvers beginnen zu können. Öffnen Sie dazu die Klappe über der Kanne. Ganz wichtig: Zuerst einen Kaffeefilter einlegen. Den finden Sie normalerweise in der Nähe des Kaffees im Schrank. Er sieht aus wie ein abgeschnittenes braunes Dreieck aus doppeltem braunen Papier. Legen Sie den Filter mit der Öffnung nach oben in das Behältnis. Geben Sie schließlich pro Tasse nicht mehr als einen gehäuften Teelöffel in den Filter – auch wenn das Ergebnis Ihren südländischen Geschmacksknospen vielleicht fad erscheinen mag, hat deutscher Kaffee den Vorteil, dass man ihn mit Ausdauer magenschonend während ausdauernder Arbeit trinken kann. Das ist für pünktliche Einhaltung von Terminen unerlässlich.</p>
<p>Stellen Sie nun die Kaffeemaschine auf „Ein“. Warten Sie, bis das Wasser vollständig durchgelaufen ist. Der fertige Kaffee wird warmgehalten, bis Sie die Kaffeemaschine ausschalten. Das hat einen enormen Vorteil: Falls Sie mal in ein produktives Loch fallen, brauchen Sie keine Zeit und Energie für erneutes Kaffeekochen zu verschwenden.</p>
<p>Ich hoffe, diese kurze Schilderung hat dazu beigetragen, mögliche Vorurteile gegenüber deutschem Kaffee abzubauen. Probieren Sie´s doch mal aus. Schon bald werden Sie die Vorteile deutschen Kaffees – kontinuierliche Leistungs- und Effizienzsteigerung – zu schätzen lernen.</p>
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		<title>Heute</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Feb 2008 16:35:34 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Im Vorbeigehen]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230;ist auf der ganzen Welt kein einziger Mensch 29 Jahre alt geworden.
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			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;ist auf der ganzen Welt kein einziger Mensch 29 Jahre alt geworden.</p>
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		<title>Rechtzeitig mit dem letzten Schnee&#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Feb 2008 13:57:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>trice</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Im Vorbeigehen]]></category>

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		<description><![CDATA[führte der erste Ausflug in diesem Jahr mit Bruno in Die Stadt Die Es Nicht Gibt.  Wen`s interessiert, kann sich bei Bio und Kurti, die auch mit von der Partie waren, informieren.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>führte der erste Ausflug in diesem Jahr mit <a href="http://picasaweb.google.com/MiraTrice/GrosseReise/photo#5106689654156380706">Bruno</a> in Die Stadt Die Es Nicht Gibt.  Wen`s interessiert, kann sich bei <a href="http://www.spox2.de/kurti/wordpress/2008/02/08/einen-selbstversuch/">Bio und Kurti</a>, die auch mit von der Partie waren, informieren.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Das Böse hat einen Namen</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Jan 2008 15:12:05 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Im Vorbeigehen]]></category>

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		<description><![CDATA[Callcenter-Outbound. Dem nummernlosen Klingeln des Telefons haftet eine dunkle Vorahnung an, die noch verstärkt wird durch die kurze, unheilvolle Pause, die auf das argwöhnische &#8220;Ja bitte?&#8221; am hiesigen Ende der Leitung folgt. Sogleich bestätigt sich die Vermutung, man habe es im eigentlichen Sinne gar nicht mit einer Person zu tun, sondern mit dem exogenen Teil [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Callcenter-Outbound</strong>. Dem nummernlosen Klingeln des Telefons haftet eine dunkle Vorahnung an, die noch verstärkt wird durch die kurze, unheilvolle Pause, die auf das argwöhnische &#8220;Ja bitte?&#8221; am hiesigen Ende der Leitung folgt. Sogleich bestätigt sich die Vermutung, man habe es im eigentlichen Sinne gar nicht mit einer Person zu tun, sondern mit dem exogenen Teil einer Mensch-Maschinerie, als eine aalglatte männliche Stimme zu sprechen beginnt: &#8220;Schönen guten Tag, mein Name ist Ebeling von der Firma Debiltel, spreche ich mit der Vertragspartnerin Lieschen Müller?&#8221;</p>
<p>Schon spürt man die Schlinge über dem Kopfe schweben. Jetzt ist es Zeit, aus dem Bündel der Abwehrstrategien abgestimmt auf die Tagesform die Richtige auszuwählen. Hier eine Auswahl der typischsten und einer, mit der man das Böse mit seinen eigenen Waffen schlagen kann:</p>
<li><em>Unbedingte Flucht durch die Bresche:</em> Blitzartiges Auflegen.</li>
<li><em>Chamäleon-Identität:</em>&#8220;Nein, ich bin nicht Frau Müller, die ist auf unbestimmte Zeit nach Sibirien verreist.&#8221; </li>
<li><em>Offener Nahkampf:</em>&#8220;Ja, hier ist Frau Müller, rufen Sie mich in Zukunft nicht mehr an, kontaktieren Sie mich per Post!&#8221; Gute Kombinierbarkeit mit der <em>Unbedingten Flucht durch die Bresche</em>.</li>
<li><em>Kooperatives <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mimikry">Mimikry</a>:</em> Nehmen Sie sich Zeit, dem Bösen in seine kleinen, rotunterlaufenen Äuglein zu schauen. Fordern Sie die Stimme auf, Ihnen von den tollen Angeboten zu berichten. Sie werden buchstäblich hören, wie ihr das Wasser im Munde zusammenläuft angesichts der vermeintlich fetten, vertragsabschlussbereiten Beute. Im letzten Moment nutzen Sie das Vertrauen des Feindes aus und schlagen Sie zu mit einem &#8220;Mein-jetziger-Preis-ist-günstiger-Argument&#8221;. </li>
<p>Bei der Firma Debiltel und anderen Telekommunikationsunternehmen handelt es sich nur um die gemeinläufig bekanntesten Vertreter der überaus anpassungsfähigen Art Callcenter-Outbound.<br />
Weniger bekannte Vertreter dieser Spezie lauern typischerweise im Untergrund der Legalität auf unbedarfte Opfer.<br />
Headhunting-Firmen tarnen sich beispielsweise als Angestellte der bekannten Suchmaschine Schnoogle und entlocken mit vermeintlichen Gewinn-Gutscheinen Namen von Filialleitern, die sie später versuchen abzuwerben. Eine weitere Spielart verkauft telefonisch Lotto-Scheine, die niemals eingelöst werden. Bezeichnend ist der hohe Stundenlohn, der nötig ist, um das Gewissen der Agents zu kaufen. Ein erfolgreiche neue Spezie hat diesen evolutionären Nachteil bereits überwunden und verwendet Bänder, die Gewinne versprechen und auf teure 0190-Nummern verweisen. Ständig entstehen neue Mutationen im unüberschaubaren, mit Wölfen und Schafen und Wölfen in Schafspelzen bevölkerten Wirtschaftssystem. Also auf alles gefasst sein, wenn nächstes Mal nummerlos das Telefon klingelt&#8230;</p>
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		<title>Überschwemmung im Sonnenstaat</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Jan 2008 10:22:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>trice</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Im Vorbeigehen]]></category>

		<category><![CDATA[politisch motiviert]]></category>

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		<description><![CDATA[So titelte Spiegel online. Kalifornien / USA -  &#8220;Monatelange ungewöhnlich heftige Regenfälle&#8221; setzen diesmal das Land unter Wasser, bei dem weite Teile der Weltgemeinschaft angesichts der aktuellen Überschwemmungen mit dem Gedanken an das nicht unterzeichnete Kyoto-Protokoll tendenziell weniger Mitleid, sondern vielmehr Schadenfreude empfinden dürften, und dazu geneigt sein möchten, Vergleiche zur biblischen Urflut heranzuziehen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.spiegel.de/img/0,1020,559646,00.jpg" alt="Riesige gefährliche Pfützen behindern die Weiterfahrt auf der Stadtautobahn von Los Angeles." witdth="430" height="200" style="float:left; margin-right:10px; margin-bottom:0px" />So titelte Spiegel online. <em>Kalifornien / USA</em> -  &#8220;Monatelange ungewöhnlich heftige Regenfälle&#8221; setzen diesmal das Land unter Wasser, bei dem weite Teile der Weltgemeinschaft angesichts der aktuellen Überschwemmungen mit dem Gedanken an das nicht unterzeichnete Kyoto-Protokoll tendenziell weniger Mitleid, sondern vielmehr Schadenfreude empfinden dürften, und dazu geneigt sein möchten, Vergleiche zur biblischen Urflut heranzuziehen. </p>
<blockquote><p><em>(&#8230;) damals, als alles Fleisch, die Tiere nicht ausgenommen, seinen Weg in unbeschreiblicher Weise verderbt hatte, ja selbst die Erde Hurerei trieb und Schwindelhafer hervorbrachte, wenn man Weizen säte, - und dies alles trotz der Warnungen Noahs, so dass der Herr und Schöpfer, der sogar seine Engel in diese Greuel verwickelt sehen musste, es schließlich, nach einer letzten Geduldsfrist von hundertzwanzig Jahren, nicht länger verantworten und ertragen konnte und zu seinem Schmerz das Schwemmgericht hatte walten lassen müssen. (Thomas Mann: Joseph und seine Brüder)</em></p></blockquote>
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